Wassermelone

Wassermelone gesund
Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Süß und saftig – die Wassermelone ist die perfekte Erfrischung für heiße Sommertage. Dabei schmeckt sie nicht nur lecker, sie wirkt sich mit ihren Inhaltsstoffen auch positiv auf die Gesundheit aus.

Wer will, der kann Wassermelonen auch ohne großen Aufwand an einem sonnigen Platz selbst anbauen.

Nährwerttabelle (Inhaltsstoffe pro 100g)

Kalorien 30 kcal

Fettgehalt

gesättigte Fettsäuren


Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Einfach ungesättigte Fettsäuren

0,2 g

0 g

0,1 g

0 g

Kohlenhydrate

Ballaststoffe

Zucker

8 g

0,4 g

6 g

Protein / Eiweiß 0,6 g
Cholesterin 0 mg
Vitamin A 569 IU
Vitamin B6 0 mg
Vitamin B12 0 µg
Vitamin C 8,1 mg
Vitamin D 0 IU
Eisen 0,2 mg
Kalium 112 mg
Kalzium 7 mg
Magnesium 10 mg

Ist die Wassermelone gesund?

Gesundheit: Gesundes EssenGanz klar: Die Wassermelone ist gesund und das nicht nur wegen der geringen Kaloriendichte (Wichtig beim Abnehmen im Rahmen einer Diät) und dem hohen Wassergehalt. Ihre Inhaltsstoffe sprechen für sich, sie ist reich an Kalium, Kalzium, Magnesium und Vitamin C.

Kalium reguliert verschiedene Körperfunktionen wie Herzschlag und Blutdruck sowie den Wasser- und den Säure-Basen-Haushalt. Kalzium stärkt Knochen und Zähne. Magnesium wirkt sich positiv gegen Stress, Schlafstörungen und Kopfschmerzen aus. Alle drei Mineralstoffe helfen, die Reizübertragung von Muskeln und Nerven sicherzustellen. Das Antioxidans Vitamin C fördert zudem Eisenaufnahme und Wundheilung und stärkt Bindegewebe und Knorpel. All das macht die Wassermelone gesund.

Wie viel Kalorien hat eine Wassermelone?

Pro 100 Gramm schlägt die Wassermelone mit gerade mal rund 30 Kalorien zu Buche. Der Grund dafür ist, dass die Wassermelone zu mehr als 90 Prozent aus Wasser besteht, dem kalorienärmsten und dennoch lebenswichtigstem Nahrungsbestandteil – es darf also auch bei der Wassermelone gern mal ein bisschen mehr sein. Durch den geringen Kaloriengehalt passt die Wassermelone auch bei einer Diät gut auf den Speiseplan und ist zum Abnehmen geeignet.

Wassermelonen kaufen und schneiden

Einmal angeschnitten ist die Wassermelone nur kurze Zeit haltbar, deswegen ist es am besten, sie direkt am Tag des Verzehrs zu kaufen. Eine ganze Wassermelone ist allerdings häufig zu viel auf einmal. Aus diesem Grund bieten viele Supermärkte auch halbe oder geviertelte Früchte an. In Spalten oder Stücke geschnitten kann die Wassermelone dann entweder verarbeitet oder pur gegessen werden. Die feste, gründe Schale ist dabei nicht genießbar. Reste bleiben mit Frischhaltefolie abgedeckt und im Kühlschrank aufbewahrt am längsten frisch.

Wassermelonen zubereiten

Die verbreitetste Art, Wassermelone zu essen ist ganz einfach pur, das heißt, in Stücke schneiden und „reinbeißen“. Experimentierfreudigere können zur Abwechslung auch die ein oder andere der folgenden Varianten ausprobieren:

Als Smoothie

Die Wassermelone zusammen mit anderen Früchten oder Gemüsesorten nach Belieben pürieren und trinken.

Als Salat

Wassermelonenstücke eignen sich gut als Bestandteil von Salaten, dabei harmonieren sie besonders gut mit Feld- und Kopfsalat, Feta und Gurken. Dazu passt beispielsweise ein süß-saures Dressing mit Essig, Öl und Honig.

Als Bowle

Wassermelonenstücke als Bestandteil einer Fruchtbowle. Dazu die Wassermelone in Stücke schneiden, nach Belieben mit Rum oder Wodka ansetzen und nach etwa einer Stunde nach Geschmack mit Sekt, Weißwein und Limonade oder Mineralwasser aufgießen. Für Kinder die Alkoholbestandteile einfach weglassen.

Kurz: Die Wassermelone passt hervorragend zu Salaten oder kalten Getränken, hier lohnt es sich, zu experimentieren. Als Zutat von warmen Gerichten wie Eintöpfen oder Aufläufen ist sie dagegen nicht geeignet.

Nährwerte, Inhaltsstoffe und Geschmack sprechen für sich: Die Wassermelone eignet sich perfekt als Bestandteil eines gesunden und abwechslungsreichen Speiseplans.

Wassermelonen richtig pflanzen

Wassermelone pflanzen
Foto: Von Kumon – Flickr, CC BY 2.0

Wer Wassermelonen selbst anbauen möchte, kann im Fachhandel Saatgut kaufen.

Die Aussaat und Anzucht erfolgt zuerst in kleinen Töpfchen, das mit Folie abgedeckt an einem warmen Platz stehen sollte. Sind die Pflänzchen erkennbar, wird die Folie entfernt – ab jetzt ist auch regelmäßiges, aber nicht übermäßiges Gießen angesagt.

Nach etwa einem Monat ist der perfekte Zeitpunk, für den Anbau im Freien an einem geschützten und sonnigen Platz. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte dabei bis zu einem Meter betragen. Die Früchte selbst sollten nicht auf dem Boden aufliegen, da sie an dieser Stelle leicht faulen. Eine Styroporplatte verhindert den direkten Kontakt mit dem feuchten Boden und verringert die Gefahr, dass die Frucht verdirbt.

 

Ob die Melone reif ist, zeigt die „Klopfprobe“: Je tiefer der Ton, desto reifer die Frucht. Die Ernte erfolgt am besten zusammen mit dem Stängel, das verlängert die Haltbarkeit der Melone.