Mit Kohlenhydraten der Migräne den Kampf ansagen

GehirnKohlenhydratarme Ernährung ist absolut im Trend, wenn es darum geht, das Gewicht zu reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern. Doch Achtung! Wer unter Migräne leidet, sollte Kohlenhydrate als wesentlichen Bestandteil in die Ernährung einfließen lassen.

Wer von Migräne betroffen ist, weiß, dass es sich hierbei um mehr als einen gewöhnlichen Kopfschmerz handelt. Regelmäßige Migräne-Attacken können die Lebensqualität erheblich einschränken. Deswegen sollten Diäten, die auf einen Verzicht von Kohlenhydraten bauen, absolut tabu sein.

Eine Erklärung liefert Gerhard Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin. Das Gehirn von Migränepatienten braucht zur Verarbeitung äußerlicher Reize viel mehr Energie als das bei Menschen ohne Migräne der Fall ist.

Kohlenhydrate und Ballaststoffe können helfen

Dieser Bedarf lasse sich am Besten mit Kohlenhydraten decken. Kohlenhydrate als auch Ballasstoffe, wie sie in frischen Obst und Gemüse zu finden sind, können Migräne-Attacken zwar nicht gänzlich verhindern; Diese Art der Ernährung jedoch hilft dem Körper diese schmerzhaften Phasen besser zu überstehen.

Von einer regelmäßigen Einnahme von Schmerzmitteln bei Migräne ist allerdings abzuraten. Die Einnahme von Schmerzmitteln, wenn sie häufig passiert, führt paradoxerweise zu einer Verschlimmerung der Migräneproblematik, da sie die Anfallshäufigkeit verstärken kann.

Fazit

Mit einer kohlenhydratreichen Ernährung und der Zufuhr von ausreichend Ballaststoffen, die die Darmtätigkeit anregen und so das allgemeine Wohlbefinden verbessern, sind Menschen, die unter Migräne leiden also bestens beraten.

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