Diese 15 blutdrucksenkenden Lebensmittel sollten Sie kennen!

Blutdruck durch gesunde Lebensmittel senkenMenschen, die an Bluthochdruck leiden, kommen leider oft nicht umher diese Krankheit mit Medikamenten zu bekämpfen. Jedoch ist dies nicht die einzige Möglichkeit, um erfolgreich gegen den Bluthochdruck vorzugehen. Da die häufigste Ursache für einen zu hohen Blutdruck eine falsche, salzreiche und ungesunde Ernährung ist, ist genau hier der Punkt an dem angesetzt werden muss.

Eine Ernährungsumstellung auf blutdrucksenkende Lebensmittel unterstützt die Therapie mit Medikamenten sinnvoll und hilft dabei, den Blutdruck wieder dauerhaft auf ein gesundes Niveau zu bringen. Auch Personen, die noch nicht erkrankt sind, können mit einer gesunden Ernährungsweise dem Bluthochdruck vorbeugen.

Was essen, um den Blutdruck zu senken?

Grundsätzlich gilt, dass Sie weitestgehend auf Fastfood, fettiges und sehr zuckerreiches Essen verzichten sollten. Ein erhöhter Salzkonsum ist ebenfalls negativ und sollte unbedingt vermieden werden. Auch von einem häufigen Alkoholkonsum kann bei Bluthochdruckerkrankungen nur abgeraten werden.

Stattdessen sollten Sie möglichst frische, unverarbeitete Lebensmittel kochen, viel Gemüse und Obst essen und als Getränke hauptsächlich Mineralwasser und ungesüßte Tees zu sich nehmen. Eine Auswahl an Lebensmitteln, die blutdrucksenkend wirken, samt Erklärung finden Sie im Folgenden.Obst gesund

Ananas

Menschen, die unter Bluthochdruck leiden, haben oft das Problem, dass ihr Organismus sehr übersäuert ist. Aufgrund der basischen Wirkung der Ananas wird diese Übersäuerung abgebaut. Da die Frucht zusätzlich Salicylsäure enthält, welche der Grundstoff des Medikamentes Aspirin ist, wird das Blut verdünnt und kann wieder leichter zirkulieren.

Bananen

BananenBananen sind von Natur aus reich an Kalium. Dieser Stoff bewirkt, dass das im Salz enthaltene Natrium, welches sich negativ auf den Blutdruck auswirkt, neutralisiert wird. Kalium leitet überflüssiges Natrium über die Nieren aus dem Organismus heraus und wirkt sich ebenfalls positiv auf die Blutzirkulation im Körper aus.

Chili

Die feurige Schote hat aufgrund des enthaltenen Capsaicin eine erweiternde Wirkung auf die Blutgefäße und eignet sich besonders für Menschen, die bereits an Bluthochdruck erkrankt sind.

Fisch

In Maßen genossen, also ein- bis zweimal in der Woche, profitiert das Herz von den in Fisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren. Besonders eignen sich hier Lachs, Makrele, Thunfisch oder auch Sardinen.

Haferfocken

Haferflocken gesund
© Alice Dias Didszoleit / pixelio.de

Haferflocken sind natriumarm und haben gleichzeitig einen hohen Gehalt an Kalium. Das Hafer-Beta-Glucan hat positive Effekte auf den Cholesterinspiegel. Bereits 40 Gramm am Tag reichen, um den täglichen Bedarf zu decken.

Joghurt

Joghurt enthält Milchsäurebakterien, die Laktobazillen. Eine salzreiche Ernährung reduziert die Anzahl der Milchsäurebakterien im Darm, was wiederum Bluthochdruck begünstigt. Eine regelmäßige Aufnahme von Laktobazillen über die Nahrung kann dabei helfen, den Effekt des Salzes auf den Körper zu verringern und Bluthochdruck zu bekämpfen. Es sollten ungefähr 400 Gramm vom fettarmen, ungesüßtem Joghurt in der Woche gegessen werden.

Kakao

Kakao ist nicht nur lecker, sondern in der Bitterschokoladen-Variante mit hohem Kakaoanteil auch noch richtig gesund. Verantwortlich dafür sind die Phenole und Favonole, welche die Blutgefäße schützen.

Kiwis

Auch die in den Kiwis enthaltenen Antioxidantien wirken sich positiv auf den Blutdruck aus. So haben zum Beispiel die in Kiwis vorhandenen Aminosäuren und das Lutein ebenfalls die Wirkung, Gefäße zu erweitern.

Kräuter

Als Alternative zum Salz sollte das Essen von Menschen mit Bluthochdruckerkrankungen lieber mit Kalium- und Magnesiumreichen Kräutern, wie Bärlauch, Brennnessel, Lavendel oder Petersilie gewürzt werden.

Naturreis

Der naturbelassene Reis enthält den Stoff Aleuron. Dieser Inhaltsstoff liegt in einer Schicht um den Stärkekern des Reiskorns. Die Schicht hat die Funktion, dass sie Hormone hemmt, die unter anderem Bluthochdruck verursachen können. Um Bluthochdruck erfolgreich zu bekämpfen wird ein täglicher Konsum empfohlen. Herkömmlicher Reis aus dem Plastikbeutel enthält diese Aleuronschicht allerdings nicht mehr und eignet sich daher auch leider nicht als blutdrucksenkendes Lebensmittel.

Nüsse

Nüsse (z. B. Erdnüsse oder Pistazien) beinhalten neben gesunden ungesättigten Fettsäuren, auch einen hohen Anteil an Eisen und Zink. Das Eisen hilft dabei, den Transport von Sauerstoff im Blut zu transportieren, während das Zink das Risiko vor Herzkreislauferkrankungen senken. Natürlich sollten hier ungesalzene und ungewürzte Produkte genommen werden.

Rosinen

Auch das beliebte Trockenobst ist reich an Kalium und somit blutdrucksenkend und dadurch ein perfekter Snack für zwischendurch.

Rote Bete

Egal ob gegessen oder als Saft getrunken, wirkt sich das in roter Bete enthaltene Nitrat blutdrucksenkend auf den Körper aus. Es wird vermutet, dass der Stickstoff, welcher aus dem Nitrat gebildet wird, eine entspannende Wirkung auf die Arterien hat.

Tomaten

Tomaten sind Reich an Folsäure, Kalium und Lycopin, welche Gefäßablagerungen vorbeugen, Cholesterin abbauen und dem Körper die Giftstoffe entziehen.

Wassermelone

Wassermelone gesundDie Wassermelone enthält das Citrullin, eine Aminosäure, welche unser Körper in Arginin umwandelt. Das Arginin hat eine gefäßweitende Eigenschaft, das Blut kann somit leichter zirkulieren.

Fazit zu blutdrucksenkenden Lebensmitteln

So wie eine falsche Ernährung einen zu hohen Blutdruck begünstigt, kann eine gesunde und richtige Ernährung dabei helfen, diesen zu bekämpfen und zu normalisieren. Neben den oben aufgezählten Lebensmitteln gibt es noch viele weitere, die Ihnen dabei helfen Ihren Blutdruck zu senken.

Wichtige Inhaltsstoffe, die Ihrem Körper positiv zugutekommen und in der Nahrung enthalten sein sollten, sind Folsäure, Omega-3-Fettsäuren, Kalium, Magnesium, Vitamin D, Resveratrol, L-Arginin und Nitrat. Eine Ernährungsumstellung alleine reicht bei betroffenen Personen oftmals nicht aus, ist aber in jedem Falle eine sinnvolle und nützliche Ergänzung und Unterstützung der medikamentösen Therapie.

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